Kurz gesagt: The Mandalorian

Kurz gesagt: The Mandalorian

Auf Disney+ findest du alle Episoden der ersten Staffel von The Mandalorian. Zeit für ein kurzes Resümee, ein knackiges Fazit.

Die wöchentlich veröffentlichten Episoden offenbarten dem Star Wars Fan ein buntes Potpouri, jede Menge Fan-Service, sowie einen unverkennbaren Look, der eigentlich Kinoproduktionen vorbehalten ist. Disney stellt klar: wir können auch Serie!

Was ist denn dieser Mandalorianer?

Mando, seines Zeichens Mitglied einer Gilde der Mandalorianer, trägt permanent seine Rüstung und setzt niemals den Helm ab. Kein Lebewesen darf ihn ohne dieses markante Stück sehen, ansonsten wäre er verpflichtet, sich niemals wieder als Mandalorianer zu bezeichnen.

Er ist ein Kopfgeldjäger, ähnlich Boba Fett, den viele Star Wars Fans huldigen wie einen Megastar. Meinerseits habe ich für Boba nicht viel übrig: das mag daran liegen, dass ich weder die Animations-Serien gesehen, noch irgendwelche Bücher gelesen habe. Wie dem auch sei, Mando erhält in der Serie den Auftrag eines ehemaligen Imperialen ein Kind zu beschaffen.

Ist es nicht süß?

Das Kind, The Child, ist mittlerweile weltbekanntes Meme! Baby Yoda! 50 Jahre alt, speziestypisch ein Kleinkind. Der eigentliche Star der Serie und nicht nur das… By the way: das Kind wurde nicht animiert und daher durch CGI verhunzt. Es handelt sich um eine Puppe. Perfekte Animatronik für angeblich schlappe 5 Millionen Dollar! Na ja, bei einem Gesamtbudget von 100 Millionen Dollar ein kleiner Posten – Hust.

Der Stil dieser Disney-Produktion lässt sich bestens mit einem Western vergleichen. Machart, Setting, Musik… Es ist schmutzig und rau. Der Score ist dermaßen einbrennend… Es gibt da einen Vogel, der zwitschert mehrmals täglich draußen in den Bäumen die Klänge des Beginns. Jedes Mal, wirklich jedes Mal, wenn ich diesen Vogel höre, habe ich unweigerlich den folgenden Sound im Ohr. Definitiv halte ich das für keinen Zufall, eher wie übles Marketing – Lach!

Und die Story?

Mit den ersten beiden Folgen führt die Serie den Protagonisten und das Kind ein. Bis zur siebten Folge gibt es das Monster-of-the-week. Einzelne, in sich abgeschlossene Episoden, erzählen die Geschichte häppchenweise weiter. The Mandalorian tingelt mit The Child durch die Gegend / den Weltraum. Auf der Flucht vor Imperialen, anderen Kopfgeldjägern, etc.

Reicht das? Mehr oder weniger. Über Schwächen in der Storyline tröstet oftmals Fan-Service hinweg. Alles wird verwurstet oder nachgestellt. Bitte, den Fehler hat bereits Picard hinter sich. Allerdings ist es in The Mandalorian stimmiger. Hätte man die Episoden 1,2, 7 & 8 ordentlich übergeleitet, wäre die Serie mit maximal 5 Episoden abgefrühstückt gewesen. Erstaunlich, Episode 6 habe ich tatsächlich als absoluten Lückenfüller in Erinnerung. Korrigiere mich, wenn ich was übersehen haben sollte.

Fazit: lohnt es sich?

Ja, The Mandalorian lohnt sich definitiv. Als Star Wars und Kind-of-western-Fan kommst du allemal auf deine Kosten. Was ohne Baby Yoda sein würde … Weniger!

Schau dir The Mandalorian an, wenn du es bisher versäumt hast. Es lohnt sich. Erwarte zwischendurch nicht zu viel Story, aber beachte die Machart! Das ist State of the Art!

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Eddy

    Ich habe mir alle Episoden angesehen und bin ganz Deiner Meinung: als Star Wars Fan lohnt sich diese Serie auf jeden Fall!

    1. Nicolas

      Vielen lieben Dank für deine Nachricht!
      Ja, das stimmt.Es lohnt sich und ich hoffe, dass die Story stärker aufgebaut wird.

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